Hautkrebs nach Transplantation

Während eine engmaschige Überwachung der Transplantatfunktion durch spezielle Ambulanzen in chirurgischen und internistischen Fachgebieten gewährleistet ist, gehört eine regelmäßige hautärztliche Betreuung bisher nur im Einzelfall zum Nachsorgestandard. (Quelle: Dermatologie der Charité)

Aus diesem Grunde müsst Ihr Euch selber darum kümmern. Wartet nicht, bis Euer Transplantationszentrum aktiv wird - werdet selber aktiv und besucht Euren Hautarzt regelmässig, denn rund 27% der Transplantierten sterben an Hautkrebs!

Gerade an der Haut lassen sich viele Infektionserkrankungen sowie Vorstufen von Hauttumoren frühzeitig diagnostizieren und erfolgreich behandeln. Auf der Basis verschiedener Risikofaktoren läßt sich für jeden Patienten ein individueller Vorsorgeplan erarbeiten und bestehende Nachsorgeprogramme optimieren.

Unter Immunsuppression hast Du ein bis zu 84 mal höheres Risiko an Hautkrebs zu erkranken als nicht immunsuppressierte Patienten. Jeder jüngere Patient entwickelt im Schnitt 7,5 Tumoren in den ersten 3 bis 5 Jahren nach seiner Transplantation.

Als Einstieg in die Materie möchten wir Dir zum umfassenden und hervorragenden Leitfaden von Prof. Dr. med. Neuber raten, den Du hier findest:

>>> Link zum Leitfaden

Wir werden für Dich versuchen alles Wissenswerte zu diesem interessanten Thema an dieser Stelle zusammen zu tragen.

Es gibt keinen Krebs, der sicher tötet. Das bedeutet, die große Gefahr, an die Du beim Wort Krebs vielleicht sofort denkst, die muss relativiert werden. Es gibt keinen Krebs der sicher zum Tode führt. Die meisten Krebserkrankungen sind, frühzeitig erkannt, meist einfach und erfolgreich behandelbar. Wir finden dieses Thema deshalb sehr wichtig!

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